Cover Adam klein

Adam oder der Tag, an dem die Menschen verrückt wurden gibt es bei
Amazon als E-Book.

Oder über mich als Druckversion (Hardcover) in einer limitierten Auflage von 20 Exemplaren zu einem Preis von je 20 Euro. Die Exemplare sind signiert und nummeriert.
Eine zweite Edition veröffentliche dann, wenn ich den Schein-Roman erweitert habe. Die erste Edition wird also in jedem Fall etwas Einzigartiges bleiben. Vorbestellungen sind ab jetzt möglich, das Buch sollte sich dann im November 2016 auf den Weg machen.

Für weitere Details, bitte einfach mit mir
Kontakt aufnehmen.

Leseprobe

„Spannend bis zur ersten Seite!“

„Das beste Buch, das ich seit dem letzten gelesen habe.“

„Was mich an Adam beeindruckt: Das Buch hat mehr ganze Sätze als ein Telefonbuch, obwohl es mit viel weniger Seiten auskommt.“

„Marcel Magis besitzt die Fähigkeit, Dinge in einen größeren Zusammenhang zu stellen, wo sie keinen Sinn mehr ergeben.“

„Man könnte viele gute Sachen über das Buch sagen. Aber wir wollen ja ehrlich sein.“

„Eines macht Adam aber doch richtig: Jeder Satz endet mit einem Punkt.“

Adam

Mit dem Pferd reitet man nicht einfach so durch die Stadt, außer, man ist Polizist. Außerdem hatte ich kein Pferd. Aber ich hätte gerne eines gehabt, und irgendwann war es da. Einfach so. Wie ein Flaschengeist, den man befreit, und den man daraufhin nicht mehr los wird. Mein Pferd hat kastanienbraunes Fell, das im Sonnenlicht glänzt, und Augen so groß wie kleine Pfannkuchen. Nur, es sind natürlich schwarze Pfannkuchen. Es ist das einzige Pferd, das ich kenne, das Pfannkuchenaugen hat. Außerdem spricht es. Das ist gut, denn so konnte es mir seinen Namen verraten und ich musste mir keinen ausdenken. „Ich bin Adam“, sagte das Pferd, und ich konnte seinen warmen Atem im Nacken spüren. Denn es beugte den Kopf ganz nah zu meinem, und es flüsterte in mein Ohr. Das überrascht nicht, wenn man weiß, dass Adam ein Menschenflüsterer ist. „Herr Adam“, fuhr Adam fort. Uns umgab die weiße Wolke seines Atems, die uns verschluckte.

Adam ist nicht immer da. Er erscheint immer nur dann, wenn ich nach draußen gehe. Er folgt mir weder in mein Zimmer, noch in andere Zimmer und auch nicht in die S-Bahn. Sobald ich einen Raum betrete, verschwindet Adam und er ist erst wieder da, wenn ich im Freien bin. Warum das so ist, weiß ich nicht, und ich hätte ihn oft gerne dabei, wenn ich fremde Orte besuche.