Marc Maus verabschiedet sich

Das Jahr 2007 fühlt sich alt an - noch wenige Stunden bis Heiligabend. Inzwischen hat sich, wie der ein oder andere Leser schon bemerkt haben wird, in meinem Leben eine Kleinigkeit grundlegend geändert. Seit November 2007 schreibe ich für die Seite macnews.de über Neuigkeiten aus der Macintosh-Welt. Das hat mit Literatur auf den ersten Blick wenig zu tun, aber hinter den Kulissen dann doch. Die Brücke zwischen Journalismus und Literatur ist fließend, es ist kein Zufall, dass mindestens drei meiner Schreibhelden diese Brücke schlagen oder geschlagen haben: Ernest Hemingway, Georg Stefan Troller und Andreas Altmann. Die neue Arbeit ist auch gleichzeitig einer der Gründe, warum ich mein Blog in letzter Zeit "etwas" vernachlässige. Ob es nächstes Jahr besser wird, kann ich nicht versprechen, aber „er bemühte sich stets“.

Während macnews.de kommt, geht etwas anderes. Marc Maus wird eingestellt, der alte Knabe hat nun über drei Jahre auf dem Buckel, ein eigenes Hörbuch und, wenn alles gut geht, irgendwann im nächsten Jahr ein eigenes Buch. Etwas Wehmut ist dabei, denn die Marc Maus-Kolumne, von David Andel entdeckt und gefördert, war mein Einsteig in die gedruckte Macwelt. Die MacNewsPaper war meines Erachtens das beste Mac-Magazin, das auf dem deutschen Markt publiziert worden ist: Es bot etwas, das beim heutigen Dreigestirn Mac Life, Macwelt und MacUp etwas eng geworden ist: Raum. Und so gab es in der guten alten Zeit, die noch gar nicht so lange her ist, längere Interviews mit Andreas Altmann, Kai Krause über Douglas Adams und etliches mehr. Für Leser dieses Blogs wird Marc Maus aber nicht ganz in der Versenkung verschwinden, aber eine kleine Pause hat er sich, wie ich finde, redlich verdient. In diesem Sinne: Hab vielen Dank, lieber Leser, dass du jetzt da bist. Und ich entschuldige mich bei allen, bei denen ich mich schon ewig nicht mehr gemeldet habe. Das Jahr fühlt sich alt an. 2008 sehen und lesen wir uns wieder.

Frohe Weihnachten!
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