Der Stand der Dinge

Nur noch zwei Tage bis zu der Lesung in Hamburg. Inzwischen gibt es einige Zusagen, über die ich mich besonders freue. Alte Freunde und Bekannte, die ich ein wenig aus den Augen verloren habe. Das Jahr rast. Trotz Chaos war/ist es besonders produktiv (worunter allerdings meine sozialen Beziehungen deutlich leiden).

Die gute Nachricht: Meine Erzählung ist fast fertig, das Rohmanuskript steht. Für die Überarbeitung habe ich mir eine Deadline bis Ende August gesetzt.

Ob die Geschichte gut ist? Und wie. Ich war seit Mitsu von keinem Manuskript so überzeugt wie von diesem. Mehr kann ich im Moment noch nicht offiziell sagen, mit ein Grund, jetzt so schnell wie möglich das Buch abzuschließen und auf den Weg zu bringen.

Übrigens nehme ich dem alten Hem seine drei Seiten pro Tag nicht ab. Wobei das Schreiben auf den guten alten Schreibmaschinen sicherlich ein anderes Arbeiten war als auf elektronischen Schreibhilfen. Um die Geschwindigkeit, in der mein Buch entstanden ist, etwas zu relativieren: ich war am Thema schon vorher dran, hatte schon etliche Seiten geschrieben; die Konstruktion stimmte nicht. Das Manuskript gärte also, um, endlich und letztlich unerwartet, hervorzubrechen.

Es gibt nichts Unberechenbareres als das Schreiben, nichts, was mir mehr Glück und Unglück, Verzweiflung und Hoffnung zugleich ist.
blog comments powered by Disqus