2011 aus dem Schatten

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Auf ein frohes neues Jahr – wann würde es besser passen, erneut ein neues Layout einzuführen? Dieses wird wohl etwas länger Bestand haben als die letzten beiden. Zum ersten Mal funktioniert (fast) alles so, wie ich mir das vorstelle – obwohl das Update auf RapidWeaver 5 etliche Schwierigkeiten bereitete. Erst das letzte Update hat sie zum großen Teil lösen können. Ein kleiner Tipp: Wer die HTML-Fehlerausgabe erhält, muss die Codierung von „ISO Western Latin“ auf „Unicode“ ändern. Die findet man an zwei Stellen, im Setup unter „Advanced“ und in der Page-Info unter „General“.

Soweit zur Technik. Ein kleiner Jahresrück- und -ausblick folgt nach dem Klick.
Noch in der Betaphase ist die Mobil-Seite für iPhone – auch eine spezielle iPad-Version steht auf dem Programm. Noch nicht gelöst habe ich die automatische Weiterleitung über ein Plug-in, bin aber auch nicht sicher, ob das wirklich notwendig ist. Als Anwender will ich die Wahl haben.

Ein kleiner Rückblick: Kurz vor Weihnachten endete die Veröffentlichung von „Im Schatten des Flügelschlags“ auf Twitter. Es war ein leises, stilles Ende. Mit der Dauer habe ich mich ein wenig verrechnet, was hauptsächlich daran liegt, dass ich mehr als zehn Tweets am Tag abgesetzt hatte. Einige Beobachtungen: Es gab einige erstaunliche Parallelen zum Tag/Wetter, die sich tatsächlich nur zufällig ergeben haben. Man kann ein Manuskript noch so oft korrigieren, wie man will – Fehler findet man immer! An zwei Tagen gab es keine Tweets. Einmal habe ich es schlicht vergessen, das andere Mal bei der Datumseingabe ein Datum verpennt. Ab und an – nicht allzu häufig, vielleicht drei Mal – begann der Flügelschlag etwas später am Tag. Ärgerlicher waren technische Probleme mit Twitter, ungefähr drei Tweets (Sätze) sind verloren gegangen. Zum Glück waren diese nicht „kritisch“.

Insgesamt war es eine „eigene Erfahrung“, den Roman in fast 2600 Häppchen zu zerteilen. Ich habe nur wenig „vorgearbeitet“, was bedeutet, dass ich fast jeden Tag mit dem Buch zu tun hatte -- es wurde also auch für mich ein täglicher Begleiter und auch eine Reise in die Vergangenheit. Ich möchte die Erfahrung nicht missen.

Ich möchte hier allen Unterstützern ausdrücklich danken, besonders dem Mausmaler Ronald, Christian von Sinus Medien, Bianca von Lies & Lausch und Marc vom Gutenberg-Blog.

Was noch fehlt, ist das Buch. Im Moment liegt der Flügelschlag bei Motu One im Lektorat in guten Händen. 2011 ist ein gutes Veröffentlichungsjahr. Hinweisen möchte ich noch auf die Anthologie Schreiben gegen das Vergessen – die erste Auflage hat sich umgehend verkauft, die zweite Auflage ist frisch aus der Druckerei gekommen, das Buch ist also endlich wieder verfügbar.
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