Flügelschlag

Stadtkind Hannover [Update]

wind

Eine Seite über den Motu One-Verlag und meinen Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter erschien im aktuellen Stadtkind Hannover. Gut geschrieben noch dazu. Fein! Online ist er allerdings [Update] nicht mehr zu finden.
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Video-Nachreichung

Der Flügelschlag hat die 500-Marke „überflogen“ und strebt nun der 1.000 zu.

Grund genug, den SAT1-Bericht als YouTube-Video dauerhaft einzubetten.

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Im Schatten des Flügelschlags: Der Roman auf Twitter

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Ab dem 3. Mai 2010 veröffentliche ich zusammen mit Motu One den kompletten Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter. Das schnellste Medium verwandelt sich dabei in das langsamste – rund 3500 Tweets zerlegen das Buch über ein Jahr lang in seine Elementarteilchen. Täglich findet man dann 10 Tweets jeweils zur vollen Stunde, um 9 Uhr morgens geht es jeweils los.

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Die Twitter-Fassung bildet das „unbehandelte“ Manuskript ab, eine lektorierte Fassung folgt voraussichtlich im Herbst als Buch und iPhone/iPad-E-Book über den jungen Verlag Motu One.

Ich freue mich sehr darüber, dass der „Flügelschlag“ nach etlichen Irrungen und noch mehr Wirrungen nun in die Öffentlichkeit gelangt, fast genau fünf Jahre nach Buchpremiere von „Mein Leben mit Mitsu“. Ursprünglich wollte der Brandneu-Verlag „Im Schatten des Flügelschlags“ bereits 2006 auf den Markt bringen – Mitsu sollte das einzige gedruckte Buch des engagierten Verlegers bleiben.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, das Buch in einzelne Sätze und Satzfragmente aufzuteilen. Jeder Satz über Twitter ist nun betont, steht für sich - aus dem Roman wird eine andere Form, eine Zwischenform.

„Er war ein Mensch, der selten einen Gedanken loslassen konnte, um einen neuen zu fassen.“ (5. Mai 2010 um 15 Uhr)

[Update] Marc-Michael Schoberer vom Gutenberg.blog hat einen schönen Artikel über das Projekt veröffentlicht.

[Update 2] Eine kleine Diskussion hat sich beim Kollegen Ronald Puhle auf Mausmaler entwickelt: Ist der Twitter-Roman ähnlich „blödsinnig“ wie die – gedehnte – Umsetzung eines John Cage-Stückes? Irgendwie mag mich dieser hinkende Vergleich begeistern.
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