Internet

Flügelschlag im TV und im Netz

Literatur und SAT1 – passt das zusammen? Davon kann man sich nun ein Bild machen, zum Start des Twitterromans hat sich ein Kamerateam von 1730 angekündigt und mit der Verlegerin und Schriftstellerfreundin Corinna Luedtke und mir einen Beitrag produziert. Nur wenige Stunden später flimmerte dieser in Niedersachsen und Bremen über die Bildschirme.

tvfluegels

Im Internet lässt sich der Beitrag über diesen
Link betrachten.

Auch die Leine-Nachrichten haben nun nach der
NP über das Projekt berichtet.

Besonders freut mich aber, dass einige Followers nun auch einzelne Sätze weiterzwitschern, das Thema der Woche im Flügelschlag sind sicherlich „Ärmelschoner“.

Hinweisen möchte ich auf einige anregende Diskussionen:

Bei
Literaturschock (Anmeldung erforderlich) und dem Papiergeflüster geht es zur Zeit vor allem darum, in welchen Rhythmus man sich das Lesen einteilt.

Diskussionen findet man auch im
Forum der 42er Autoren e. V., beim Mausmaler Ronald Puhle und nicht zuletzt auf Gutenbergblog.de.



Last but not least: Auf einer
neuen Seite in diesem Blog kann man die neueste Kreation für Twitter bewundern: Das Widget von FontShop und Moccu erfordert Flash, glänzt aber durch die Präsentation. Schöner kann man Twitter-Sätze zur Zeit nicht genießen.



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Bachmannpreis im Netz

Blogger bloggen mit. An einigen Stellen im Netz kann man den Bachmann-Preis nachlesen und nachvollziehen – sehr viel besser als hier, da ich mich nur auf kurze Kommentare beschränkt habe. Es gibt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Wissenswerkstatt
Kompetent und einfühlsam. Eine großartige Zusammenfassung. Inzwischen weiß ich auch, warum, hier schreibt ein Profi: Marc Scheloske (der nebenbei den ersten und einzigen Kommentar auf Nudelsuppes Welt verfasste). Lesenswert ist auch sein Artikel für den Focus, Szenen aus dem literarischen Soziotop.

Die Autorin Hella Streicher ist eine treue Klagenfurtbeobachterin, die eine Art Hass-Liebe mit dem Bewerb verbindet. Die hitzige Diskussion um den Vortrag von Björn Kern ist ebenfalls lesenswert (mir fehlen ein wenig die Diskussionen; vor allem in den Autorenforum wird erstaunlich wenig Klagenfurt diskutiert).

HWeblog
Mitgeschnitten hat Hella Streicher auch diesen hörenswerten Radiobeitrag als MP3: Corino vs. Radisch
Ein Gespräch mit Iris Radisch, Karl Corino, Klaus Nüchtern und Ilma Rakusa.
Neben dem Streit über die Diskussionsverweigerung von Corino und März bezeichnet sich Frau Radisch als Bachmannpreis Auslaufmodell.

Westropolis von Juliette Guttmann ist übersichtlich strukturiert und bildet den ganzen Wahlvorgang vorbildlich ab. Auch sie ist erstaunt, dass Jochen Schmidt leer ausging.

Eben so genau, sogar inkl. Kleidungsvorhersagen, ist der MezzoSopran.
Die Vorhersage, dass Licht einen Preis gewinnt, aber nicht den Bachmannpreis, stimmte, ebenso wie Böttcher für den Willner-Preis (da saß bei mir Jochen Schmidt).

Entsetzt war Andrea Diener, dass Michael Stavaric in der (mit 8 Autoren tatsächlich kurzen) Shortlist auftauchte. Dazu das pistaziengrüne Hemd. Lutz Seiler mag sie nicht, je nun, und Stangl scheint sowieso niemand außer mir in der Blogszene zu schätzen.
Locker und schön geschrieben, außerdem hat die Seite hübsche Bilder.

Lotrees hatte leider keine Zeit, verweist aber auf andere Blogs – und netterweise auch auf mich. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Auch ein herzliches Dankeschön an Markus Kolbeck, dessen Seiten ich vorher nicht kannte – werde ich jetzt nachholen. In seinem Leipziger Bücherlei findet man eine hervorragende Linksammlung, hier einen kurzen Bericht zu Jochen Schmidts Vortrag (mit Nudelsuppenzitat).

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