Kuba

Aufruf zum Bacardi-Boykott

„Patrick Ricard signalisierte sofort Kampfbereitschaft. Ja, der Chef des weltweit zweitgrößten Spirituosenkonzerns Pernod Ricard wolle sich mit voller Wucht in einen neuen Handelskrieg mit Bacardi und den USA stürzen. Denn so ein Zufall: Noch hat Kubas Langzeit-Diktator Fidel Castro das Zeitliche nicht gesegnet, da entschied das US-Patentamt mit freundlicher Unterstützung von Präsidentenbruder Jeb Bush einen seit zehn Jahren währenden Rechtsstreit zugunsten von Bacardi“

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Rumkenner haben schon immer etwas verächtlich auf Bacardi-Lemminge hinabgesehen. Nun gibt es einen weiteren Grund, einen großen Bogen um diese Marke zu machen: die von manchen als imperalistisch bezeichneten USA hatten ein Urteil im Bus(c)h, das die Marke „Havana Club Rum“ Bacardi zuspricht – womit dieser Rum auch endlich in den Vereinigten Staaten von Amerika als Name verfügbar ist, denn drin steckt natürlich weiter die Rumnachahmung Bacardi. In anderen Ländern will man jetzt auch versuchen, die Marke zu entern. Auch eine Form der Produktpiraterie.

Um es kurz zu machen: ich rufe offiziell zum Bacardi-Boykott auf, schon rein aus geschmacklichen Gründen, und die politischen Aneignungsversuche sind eine willkommene Unterstützung, damit uns auch weiter der echte Rum in Delirien führen möge: der kubanische Havana Club Rum.

Darauf einen Daiquiri!
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