Roman

Stadtkind Hannover [Update]

wind

Eine Seite über den Motu One-Verlag und meinen Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter erschien im aktuellen Stadtkind Hannover. Gut geschrieben noch dazu. Fein! Online ist er allerdings [Update] nicht mehr zu finden.
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Video-Nachreichung

Der Flügelschlag hat die 500-Marke „überflogen“ und strebt nun der 1.000 zu.

Grund genug, den SAT1-Bericht als YouTube-Video dauerhaft einzubetten.

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Twitter rückwärts

Twitter ist toll, für das Lesen von Romanen aber nicht unbedingt konzipiert – man kann stündlich Satz für Satz verfolgen, aber letztlich ist die Ordnung „umgekehrt“. Um den Anfang des Flügelschlag-Romans zu lesen, muss man ans Ende vorrücken und sich von unten nach oben arbeiten.

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Die Idee von „Twitter rückwärts“ war geboren, umgesetzt hat sie Christian Rüggeberg von Sinus-Medien.

[Update: Die folgende Beschreibung ist nun nutzlos, die „Rückwärtsseite“ aus dem Netz verschwunden.]

Kleine Bedienungsanleitung: Nach einiger kurzen Pause scrollt der Text automatisch weiter. Wem das nicht schnell genug geht, kann eine Seite manuell „weiterblättern“: Die Maus über das Textfeld bewegen, nun sollten zwei Pfeile oben und unten erscheinen, mit denen sich vor- und zurückscrollen lässt.

Wer den Flügelschlag über die Seite dauerhaft verfolgen möchte, kann das Sprungfeld „Gehe zu“ unter dem Textblock bemühen. Einfach die Tweet-Nummer eintippen, dann springt man an die richtige Stelle und kann das Lesen fortsetzen.Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn man zum Beispiel am Wochenende Textabschnitte gesammelt lesen möchte.

Mein Dank geht an Christian für die schöne Idee und Umsetzung! Rückmeldungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit willkommen.
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Flügelschlag im TV und im Netz

Literatur und SAT1 – passt das zusammen? Davon kann man sich nun ein Bild machen, zum Start des Twitterromans hat sich ein Kamerateam von 1730 angekündigt und mit der Verlegerin und Schriftstellerfreundin Corinna Luedtke und mir einen Beitrag produziert. Nur wenige Stunden später flimmerte dieser in Niedersachsen und Bremen über die Bildschirme.

tvfluegels

Im Internet lässt sich der Beitrag über diesen
Link betrachten.

Auch die Leine-Nachrichten haben nun nach der
NP über das Projekt berichtet.

Besonders freut mich aber, dass einige Followers nun auch einzelne Sätze weiterzwitschern, das Thema der Woche im Flügelschlag sind sicherlich „Ärmelschoner“.

Hinweisen möchte ich auf einige anregende Diskussionen:

Bei
Literaturschock (Anmeldung erforderlich) und dem Papiergeflüster geht es zur Zeit vor allem darum, in welchen Rhythmus man sich das Lesen einteilt.

Diskussionen findet man auch im
Forum der 42er Autoren e. V., beim Mausmaler Ronald Puhle und nicht zuletzt auf Gutenbergblog.de.



Last but not least: Auf einer
neuen Seite in diesem Blog kann man die neueste Kreation für Twitter bewundern: Das Widget von FontShop und Moccu erfordert Flash, glänzt aber durch die Präsentation. Schöner kann man Twitter-Sätze zur Zeit nicht genießen.



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Im Schatten des Flügelschlags: Der Roman auf Twitter

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Ab dem 3. Mai 2010 veröffentliche ich zusammen mit Motu One den kompletten Roman Im Schatten des Flügelschlags auf Twitter. Das schnellste Medium verwandelt sich dabei in das langsamste – rund 3500 Tweets zerlegen das Buch über ein Jahr lang in seine Elementarteilchen. Täglich findet man dann 10 Tweets jeweils zur vollen Stunde, um 9 Uhr morgens geht es jeweils los.

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Die Twitter-Fassung bildet das „unbehandelte“ Manuskript ab, eine lektorierte Fassung folgt voraussichtlich im Herbst als Buch und iPhone/iPad-E-Book über den jungen Verlag Motu One.

Ich freue mich sehr darüber, dass der „Flügelschlag“ nach etlichen Irrungen und noch mehr Wirrungen nun in die Öffentlichkeit gelangt, fast genau fünf Jahre nach Buchpremiere von „Mein Leben mit Mitsu“. Ursprünglich wollte der Brandneu-Verlag „Im Schatten des Flügelschlags“ bereits 2006 auf den Markt bringen – Mitsu sollte das einzige gedruckte Buch des engagierten Verlegers bleiben.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, das Buch in einzelne Sätze und Satzfragmente aufzuteilen. Jeder Satz über Twitter ist nun betont, steht für sich - aus dem Roman wird eine andere Form, eine Zwischenform.

„Er war ein Mensch, der selten einen Gedanken loslassen konnte, um einen neuen zu fassen.“ (5. Mai 2010 um 15 Uhr)

[Update] Marc-Michael Schoberer vom Gutenberg.blog hat einen schönen Artikel über das Projekt veröffentlicht.

[Update 2] Eine kleine Diskussion hat sich beim Kollegen Ronald Puhle auf Mausmaler entwickelt: Ist der Twitter-Roman ähnlich „blödsinnig“ wie die – gedehnte – Umsetzung eines John Cage-Stückes? Irgendwie mag mich dieser hinkende Vergleich begeistern.
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