Vorstellung

Der Bär auf meinem Bauch



Es ist rosa, hat ca. 150 Seiten, und ist das erste Buch der Autorin Silke Porath (Gottes Weber), das nun in der zweiten Auflage vorliegt.
Erzählt wird die Geschichte von Stefanie, die in einer Patchworkfamilie aufwächst: im Präsenz, in Ich-Form, aus „Kindersicht“. Das sind drei Sünden auf einmal, und der Beweis dafür, dass (Schreib)Regeln dazu da sind, gebrochen zu werden. „Der Bär auf meinem Bauch“ ist, heute selten genug, kein Genreroman, auch keine Hochliteratur, sondern etwas ganz Eigenes.

Genau so wie die Familie im Buch „zusammengewürfelt“ ist, so fügt sich auch die Geschichte aus kleinen Absätzen und Erzählungen zusammen. Stefanie möchte später schreiben, sie sammelt hierfür Worte, notiert sie, überlegt, wie viel jedes Wort wohl wert wäre, und „ob man für große Dinge größere Beträge“ kassiert. Der Brockhaus ist dabei unverzichtbar.

Und so folgt man kleinen Episoden, dem Alltag, kleinen Beobachtungen und manchem wunderbaren Satz. Ein Buch zum gern haben und behalten.

Erhältlich ist „Der Bär auf meinem Bauch“ im Gipfelbuch-Verlag.

Sechs Fragen an Silke Porath sind hier zu finden.
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